Windows Updates kurzzeitig deaktivieren

Wichtig: Es wird grundsätzlich empfohlen, das Betriebssystem aktuell zu halten. Die im Folgenden vorgestellte Lösung sollte deswegen nur kurzzeitig Anwendung finden (bspw. für einen Scantag, an dem keine Unterbrechungen erwünscht sind).

Windows aktualisiert das Betriebssystem mit sehr hoher Frequenz. Vor allem Qinematic Posture Scan ist überaus ressourcenintensiv. Im Hintergrund laufende Updates können sich demnach auf die Systemleistung während des Scanprozesses auswirken. Einige Updates haben zudem Einfluss auf die Treiber des Kinect Sensors, was zur Nichterkennung des Sensors führen kann.

Wir empfehlen daher folgendes Vorgehen:

Win Update Stop ermöglicht es dem Nutzer, Windows Updates manuell zu pausieren.

Win Update Stop ermöglicht es dem Nutzer, Windows Updates manuell zu pausieren.

  1. Nimm dir Zeit die Windows System Updates vollständig durchzuführen. Wir empfehlen ein bis zwei Tage vor einem Scantag.

  2. Teste Qinematic Posture Scan und die Funktionsfähigkeit des Sensors.

    Wenn einen funktionierender Sensor angezeigt wird, schließe Qinematic Posture Scan. Sollte dies nicht der Fall sein, kann es sein, dass ein Update den Sensortreiber beeinflusst hat. Siehe dazu: “Deinstallation von Windows Updates” im nächsten Abschnitt.

  3. Lade die Software Win Update Stop herunter und installiere das Programm.

  4. Starte Win Update Stop und klicke auf “Disable” (siehe Bild). Der Windows Update Service wird damit umgehend gestoppt. Sobald “Windows Updates are disabled” angezeigt wird, kann das Programm geschlossen werden.

  5. Ist der Scantag abgeschlossen sollte diese Einstellung wieder Rückgängig gemacht werden, indem Win Update Stop geöffnet und auf “Enable” geklickt wird. Es sollte der Text “Windows Updates are enabled” erscheinen.

Deinstallation von Windows Updates

Es kann vorkommen, dass Windows Updates durchführt, die temporär Einfluss auf die Systemleistung des Microsoft Kinect Sensors haben. Das folgende Video zeigt ein Beispiel, wie man Windows Updates deinstalliert.

Achtung: Der gezeigte Eintrag ist nur ein Beispiel. Es ist nicht nötig, den identischen Eintrag zu deinstallieren, sondern die Updates zu deinstallieren, die potentiell Probleme verursachen. Als erster Indikator gilt daher das Installationsdatum.